Mein Roadtrip durch Kalifornien – von Los Angeles über Las Vegas nach San Francisco und zurück

Der Bundesstaat Kalifornien in den USA gehört zu den legendären Regionen dieser Welt. Auf meinem dreiwöchigen Roadtrip bin ich durch den bevölkerungsreichsten Staat der Vereinigten Staaten gereist. Mitgebracht habe ich viele neue Erfahrungen und Eindrücke. Meine Reiseerlebnisse und Tipps findest Du hier.

Route 66 Sign auf Santa Monica Pier
Das Ende der legendären Route 66 auf dem Santa Monica Pier in Los Angeles.

Folge mir auf meinem Weg durch die atemberaubenden Städte und unglaubliche Naturschönheiten des drittgrößten Staates an der Westküste der USA.

Kalifornien wird nicht umsonst auch der Golden State genannt. Wie kein zweiter Bundesstaat steht er für das schöne Leben, Easy-Going, Surferparadies und natürlich die Stars und Sternchen von Hollywood.

Die große Freiheit an der Pazifikküste

Der Küstenabschnitt Big Sur ist der schönste an der kalifornischen Pazifikküste

Wer an Kalifornien denkt, der denkt meist auch an die große Freiheit, weltoffene Städte. Und ein traumhaftes Lebensgefühl. Kalifornien liegt an der Westküste am Pazifik. Die traumhafte und atemberaubende Pazifikküste ist den meisten vor allem durch den Big Sur, einem Küstenabschnitt mit besonders schöner Natur, und der 17-Miles Road bekannt. Hier findet man auch „The Lone Cypress„, auf Deutsch die einsame Zypresse.

"The Lone Cypress" auf dem 17-Mile Drive
Vielleicht der weltweit am meisten fotografierte Baum: „The Lone Cypress“ auf dem 17-Mile Drive

Der auf einem Felsvorsprung an der Pazifikküste stehende Baum trotzt bereits über 250 Jahren einsam der Natur, den Stürmen und Gezeiten und ist eines der beliebtesten Fotomotive an der Küste von Kalifornien. Aber auch die Bixby Creek Bridge und die McWay Falls, ein 80 Meter hoher Wasserfall der vom McWay Creek im Julia Pfeiffer Burns State Park auf den Strand und dann in den Pazifischen Ozean fließt, sind heißbegehrte Selfie-Motive.

Auf Instagram und anderen sozialen Medien findet man Abertausende dieser Bilder. Das gilt übrigens für die gesamte Pazifikküste von Kalifornien.

Die Realität schlägt alle Bilder und Videos

Doch aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass wirklich dort zu stehen ein ganz anderes Bild gibt, als die vielen Fotos und Videos. Die Größe und Schönheit dieser beeindruckenden Naturphänomene lässt sich kaum in Worten und Bildern beschreiben.

So viele Sehenswürdigkeiten und Orte

In drei Wochen lassen sich nur einige der bekanntesten Plätze und Orte in Kalifornien besuchen. Auch wer viele Male hierherkommt, wird immer wieder etwas Neues entdecken können. Das Angebot an Möglichkeiten ist fast unbegrenzt.

Meine Route durch Kalifornien

Auf unserem Roadtrip haben wir einige der beliebtesten und bekanntesten Plätze besucht. Damit Du gleich einen Eindruck bekommst, was Dich auf meinem Reiseblog erwartet, will ich Dir kurz unsere Route beschreiben. Zu allen von mir besuchten Orten findest Du weiterführende Beiträge mit vielen Fotos, Videos und meinen Tipps für Deinen eigenen Roadtrip durch Kalifornien. Vielleicht kannst Du den ein oder anderen Tipp selber gebrauchen.

Metropole Los Angeles mit Hollywood

Gestartet sind wir in Los Angeles, wo wir gelandet sind. Dort haben wir drei Tage verbracht, um anschließend an der Pazifikküste entlang nach San Diego zu fahren.

Universal Studios Hollywood – der beste Theme-Park der Welt

Die Schule für Zauberei und Hexerei Hogwarts aus den Harry Potter Filmen in den Universal Studios Hollywood

In Los Angeles haben wir natürlich die Universal Studios Hollywood besucht. Wenn ihr in Eurem Kalifornien Urlaub nach Los Angeles kommt, dann lasst Euch diesen Freizeitpark, oder Theme-Park wie ihn die Amerikaner nennen, nicht entgehen.

Die Waterworld Show ist atemberaubend und macht einfach Fun. Aber Vorsicht: Aufpassen wo ihr euch hinsetzt 🙂

Etwas vergleichbares gibt es in Europa nicht. Die Attraktionen und Fahrgeschäfte in den Universal Studios sind um Welten besser, wie in deutschen Freizeitparks. Aufregende 4D Rides mit atemberaubender Action erwarten Euch. Ich zeige Euch in meinem Beitrag zu den Universal Studios den ganzen Vergnügungspark und habe natürlich auch einige wertvolle Tipps und Tricks für Euch auf Lager.

Der legendäre Walk of Fame

TCL Chinese Theatre
Das berühmte TCL Chinese Theatre auf dem Walk of Fame ist ein Magnet für Touristen.

Bei einem Besuch von Los Angeles darf natürlich ein Abstecher zu einer der bekanntesten Straßen der Welt nicht fehlen. Auf dem Walk of Fame sind wir über die Sterne der Stars von Hollywood gegangen und haben das TCL Chinese Theatre besucht.

Disneyland hat auch einen Stern auf dem Walk of Fame

Hier gibt es einiges zu sehen und auch hier habe ich für Euch einige Must-Sees und Tipps zusammengestellt. In meinem Video könnt ihr Euch schon mal alles genau anschauen.

Beverly Hills und der Rodeo Drive

Beverly Hills Sign Hollywood
Das Beverly Hills Sign ist beliebtes Selfie-Motiv. Wir haben es aus dem Auto geknipst. Parkplatz suchen lohnt sich hier nicht 🙂

Mindestens genauso legendär ist Beverly Hills mit dem Rodeo Drive. Seit Julia Roberts mit Richard Gere in Pretty Woman hier im Beverly Wilshire Hotel gedreht haben, sind an der exklusiven Adresse am Wilshire Boulevard Ecke Rodeo Drive deutlich mehr Touristen zu sehen. Das Luxushotel gibt es natürlich noch heute, dürfte aber für die meisten von uns nicht bezahlbar sein.

Rodeo Drive
Auf dem legendären Rodeo Drive

Alles was Rang und Namen in der Modeindustrie hat hat hier eine Luxus Boutique. Etwas Kleingeld solltet ihr allerdings mitbringen. Aber auch das einfache durchgehen ist schon interessant.

Der Santa Monica Pier mit dem Pacific Park

Auf dem Santa Monica Pier findet ihr den kleinen Freizeitpark Pacific Park

Nachdem wir durch Beverly Hills und den legendäre Rodeo Drive gegangen sind, haben wir uns am Abend natürlich auch den Santa Monica Pier angeschaut. Auf dem Pier findet man nicht nur das Ende der Route 66, sondern auch den Pacific Park. Dieser kleine Freizeitpark ist direkt auf dem Pier und für Kinder ein echtes Vergnügen. Auch kann man in den zahlreichen Restaurants und Geschäften ein wenig Zeit verbringen, während man auf das Meer und den sehr großen Strand am Pier sehen kann.

Wenn ihr zur richtigen Jahreszeit kommt, dann solltet ihr vielleicht auch ein Strandhandtuch mitbringen. Ein wenig entspannen an dem traumhaft schönen Strand um den Pier kann auch bei einem Roadtrip nicht schaden.

Venice Beach mit dem Mekka aller Bodybuilder Muscle Beach

Venice Beach
Skurril und faszinierend zugleich: Venice Beach

Skurille Persönlichkeiten und farbenfrohe Souvenir Geschäfte, unterbrochen von kleinen Restaurants finden sich am Venice Beach. Der weltweit bekannte Strandabschnitt ist ehrlich gesagt eines meiner begehrtesten Ziele bei meinem Aufenthalt in Kalifornien gewesen. In meiner Jugend war Arnold Schwarzenegger mein Hero und natürlich habe ich auch Bodybuildung gemacht. Auf einer wackligen Hantelbank mit einer Langhantelstange, Kurzhantelstangen und ein paar Hantelscheiben habe ich als damals 15-jähriger meinem Idol nachgeeifert. Mehr war damals für mich nicht drin :).

Jedes seiner Bücher habe ich verschlungen und natürlich alle seine Filme zigmal angesehen. Mit 16 Jahren konnte ich dann endlich in eine richtige Muckibude gehen, um 5-mal die Woche Gewichte zu stemmen. Bis heute hat mich diese Leidenschaft für das Bodybuilding nicht losgelassen, auch wenn ich mit den aufgeblasenen Muskelfreaks der heutigen Zeit wenig anfangen kann. Aber den Muscle Beach, wo Arnold oft zusammen mit seinem besten Kumpel Franco Colombo trainiert hat, musste ich einfach einmal in meinem Leben gesehen haben. Auch wenn er heute nur noch ein Schatten früherer Tage ist, so sollte man trotzdem kurz hier vorbeischauen. Tatsächlich trainieren meistens auch einige echte Bodybuilder hier.

Jede Menge „Gras“ und „Verrückte“ auf der Strandpromenade

Während man auf der Strandpromenade den fast permanenten Geruch von Haschisch und Gras in der Nase hat, kann man perfekt People Watching betreiben. Denn so verrückte Menschen wie hier findet man kaum woanders. In meinem Video zum Venice Beach könnt ihr ein paar davon schon mal anschauen.

An der Pazifikküste auf dem Highway 1 nach San Diego

Fast in San Diego angekommen aauf der A1

Nach unserem drei Tagen in Los Angeles haben wir uns auf den Weg nach San Diego gemacht. Die Stadt gehört zu den Städten mit der höchsten Lebensqualität weltweit. Hier geht es deutlich gemütlicher zu als in der Multi-Millionen Metropole Los Angeles. Gerade einmal gute 1,4 Million Einwohner sorgen für ein gemütlicheren Aufenthalt, für amerikanische Verhältnisse.

Auch der ewige Verkehrsstau von Los Angeles ist hier zum Glück nicht zu finden. Auch wenn es zur Rush-Hour auch auf den Strassen voller wird. Wer sich stundenlang durch den Verkehr in Los Angeles gequält hat, der wird hier aufatmen. So ging es zumindest uns.

Der Botanische Garten im Balboa Park. Eintritt ist frei.

In Sand Diego nehme ich Euch mit zu den Sehenswürdigkeiten:

  • Balboa Park, den wunderschönen und weitläufigen Park, wo ihr auch den bekannten San Diego Zoo findet.
  • Ins Gaslamp Quarter. Das historische Zentrum von San Diego, wo vor allem in den Abendstunden einige Menschen etwas essen gehen, flanieren und Spass haben.
  • Auf die Halbinsel Coronado, wo sich das historische Hotel del Coronado befindet. Ein Traum von einem aus Holz erbauten Hotel, das vor allem durch den Film Some Like it Hot mit Marilyn Monroe, Tony Curtis and Jack Lemmon, zu weltweiter Bekanntheit gekommen ist. Auch der Coronado Beach ist hier einer der schönsten Strände weltweit. Ein Must-See für Alle Kalifornien Urlauber in San Diego.
  • Zum La Jolla Cove, den Sunset Cliffs und natürlich auch in den Children Pool La Jolla, wo ihr auf Armeslänge an frei lebende Seelöwen und Seehunde herankommt, die gerade ihren Nachwuchs aufziehen.
  • Und noch einige schöne Orte mehr.
Das Maritime Museum in Dan Diego. Besonders cool ist das U-Boot, dass Besucher auch von innen besichtigen können.

Endlich nach Las Vegas – Wir wollen noch mehr Fun haben

Nach San Diego haben wir uns auf den Weg nach Las Vegas gemacht. Unser Weg führte dabei noch durch den Joshua Tree National Park. Diesen kann ich Euch nur ans Herz legen. Auch wenn der Park nicht ganz so bekannt ist wie die großen Canyons in Kalifornien, so ist er definitiv einen Besuch wert. Außerdem liegt er praktisch direkt zwischen San Diego und Las Vegas. Hier könnt ihr die berühmten Joshua Tree Bäume anschauen und auch der Skull Rock (Totenschädel-Felsen) ist mehr als beeindruckend.

Einen kleinen Umweg haben wir gemacht, um Roy’s Motel und Cafe auf der legendären Route 66 zu sehen und noch ein Stück auf der U.S. Route 66 zu fahren.

Fährt man auf der Amboy Road weiter nach Las Vegas, kommt man nach Amboy und kann dort noch ein Stück auf der legendären U.S. Route 66 fahren. In Amboy fährt man direkt an Roy’s Motel und Cafe in der Mojave Wüste vorbei.

Im kleinen Cafe finden sich zahlreiche Fotos mit Original-Unterschrifte der Stars, die hier Filme gedreht haben oder auch nur zum Vergnügen vorbeigekommen sind. Natürlich dürfen hier Harrison Ford und Anthony Hopkins nicht fehlen. Wer hier vorfährt kann auch an der dazugehörigen Tankstelle gleich tanken und etwas trinken und essen, um den Erhalt zu sichern.

Immer weiter durch die Mojave Wüste

Dann fährt man weiter und es wird immer mehr zur Wüste. Eine beeindruckende Fahrt durch das Wüstengebiet endet dann direkt in Las Vegas, dem Mekka der Vergnügungssucht in den USA. Nicht umsonst wird Las Vegas auch „Sin City“, die Sündenstadt, genannt. Jeder zweite Amerikaner war schon einmal hier, um so richtig die Sau rauszulassen. Das wollten wir natürlich auch und haben wir für Las Vegas drei volle Tage in unserem Roadtrip eingeplant.

Das Planet Hollywood auf dem Las Vegas Strip

Mit etwas Glück haben wir ein Zimmer mit direktem Blick auf das Bellagio bekommen. Einfach super.

Dafür haben wir das Planet Hollywood Hotel direkt auf dem Las Vegas Strip gebucht. So waren wir in der Mitte vom legendären Strip, gegenüber vom Bellagio mit den wunderschönen Bellagio Fountains. Die Wasserfontänen-Show konnten wir dann direkt aus unserem Hotelzimmer aus anschauen, da wir ein Zimmer mit View bekommen haben. Macht allerdings ohne die Musik nicht ganz so viel Spaß, sodass wir natürlich öfters in der Nacht noch vor dem berühmten Bellagio Hotel gestanden haben, wie einst Brad Pitt, George Clooney und Matt Damon mit den  Gauner-Kollegen im Hollywood Movie Ocean’s Eleven.

Schaut Euch einfach mein „Las Vegas Strip at Night“ Video an

Aber auch Caesars Palace und das The Venetian und das Paris Las Vegas Hotel sind unglaublich schöne Hotels. Direkt neben uns war der Pariser Eiffelturm, den wir auch von unserem Zimmer aus ansehen konnten. Gerade Nachts ist der Strip faszinierend, wild und aufregend. Alles dazu erfahrt ihr natürlich in meinem Reisebericht über Las Vegas.

Valley of Fire State Park und Red Rock Canyon

Red Rock Canyon
Der Besuch des Red Rock Canyon ist definitiv zu empfehlen.

Einen Tag haben wir uns in Las Vegas aufgespart, um am Vormittag und Mittag das Valley of Fire und den Red Rock Canyon zu besuchen. Auf der Fahrt haben wir uns noch den Hoover Dam angesehen. Eine Riesenanlage, die zur Wasserversorgung von Kalifornien dienen. Beides kann ich euch nur empfehlen. Den Hoover Dam muss man nicht unbedingt gesehen haben, aber wenn man schon fast direkt dran vorbeifährt.

Der Hoover Dam ist für die Wasserversorgung in Kalifornien gebaut worden. Kein Must-See, aber wir sind fast dran vorbeigefahren

Mein Video vom Red Rock Canyon

Die Schönheit der Natur im Yosemite National Park bewundern

Einfahrt in den Yosemite Park über den Tioga Pass

Mit völlig kaputten Füßen, weil wir in Las Vegas uns die Schlappen abgelaufen haben, haben wir uns dann auf den Weg in den Yosemite Nationalpark gemacht. Einem der meistbesuchten Nationalparks in den Vereinigten Staaten. Fast 4 Millionen Menschen besuchen jedes Jahr die traumhaft schöne und faszinierende Natur des Yosemite Nationalpark. Dieser war einer der Highlights bei unserem Roadtrip durch Kalifornien.

Im Yosemite Nationalpark
Im Yosemite Nationalpark gibt es traumhafte Landschaften zu sehen

Die Schönheit der Natur in diesem National Park kann man sich als Deutscher einfach nicht vorstellen. Auch wenn ich in Europa schon weit herum gekommen bin und viele Urlaube in den österreichischen und Schweizer Bergen verbracht habe, so kann keiner von diesen Orten dem Yosemite Nationalpark auch nur annähernd das Wasser reichen. Man muss ihn einfach gesehen haben.

Dabei muss man natürlich immer bedenken, dass der Yosemite eine unglaubliche Fläche von 3081 Quadratkilometer an den westlichen Hängen der Sierra Nevada hat. Das ist deutlich größer als das Saarland in Deutschland. Natürlich hat man deshalb auch in mehreren Tagen keine Chance alle Naturschönheiten zu besuchen und zu genießen. Ein guter Anfang war aber die Einfahrt über den Tioga Pass und weiter zum Yosemite Valley mit den Yosemite Falls. Auch zum Yosemite Nationalpark habe ich natürlich einen Reisebericht geschrieben, den ihr hier findet. Dazu jede Menge Videos und Fotos, damit ihr Euch einen Eindruck machen können.

Direkt nach dem Verlassen des Parks haben wir ein Motel gebucht, an dem wir abends um kurz nach 10:00 Uhr angekommen sind. Ein schönes Motel das günstig ist und das Zimmer groß und schön. Kann ich Euch nur empfehlen. Übernachtungen direkt im Yosemite kosten das zwei bis dreifache und bringen Euch auch nur dann etwas, wenn ihr hier mehrere Tage verbringt. Da wir nur einen Tag für den Nationalpark hatten, haben wir direkt danach ein Motel gebucht.

San Francisco mit der Golden Gate Bridge

Golden Gate Bridge
Endlich einmal selber hier: Die Golden Gate Bridge in San Francisco

Am nächsten Morgen sind wir wieder aus dem Motel ausgecheckt und haben uns auf den Weg nach San Francisco gemacht. Ich konnte es kaum erwarten die Golden Gate Bridge einmal selber zu sehen, die ich aus zahlreichen amerikanischen Filmen kannte. Dazu natürlich das Gaslamp Quarter und den Fisherman’s Wharf. Auch der berühmte Pier 39 durfte natürlich nicht fehlen. Hier liegen die Seelöwen und Seehunde direkt am Pier.

Muir Woods National Park
Den Muir Woods National Park haben wir vor den Toren San Franciscos besucht. Wir wollten unbedingt die kalifornischen Mammutbäume sehen.

Mein Video vom Muir Woods National Monument bei Sam Francisco

Zimmer in San Francisco sind richtig teuer. Auch von der Ausstattung und der Größe sind sie nur ein Schatten der Motel Zimmer gleicher Preisklasse in den anderen Städten. Hier haben wir mehr bezahlt als im Planet Hollywood direkt auf dem Strip. Allerdings ist das in San Francisco einfach so. Da die Stadt unglaublich beliebt bei den Touristen ist und Silicon Valley nicht weit entfernt, werden hier Mondpreise bezahlt.

Pflicht waren mehrere Fahrten mit den San Francisco Cable Cars.

Zimmer in Wohngemeinschaften kosten nicht selten 2500 $ im Monat. Denn Silicon Valley ist voll mit Programmierern und Genies, die bei Google, Facebook oder anderen Unternehmen arbeiten. Trotzdem hatte meine Frau für die Verhältnisse in San Francisco gutes Motel herausgesucht, zu einem akzeptablen Preis. Achtet bei der Buchung in San Francisco darauf, dass das Motel auch einen Parkplatz hat. Denn Parkplätze sind hier absolute Mangelware und sehr teuer.

Mit den Busen und Metros durch die Stadt

In San Francisco haben wir das Auto kaum benutzt, da es eine der wenigen Städte in den USA mit einerm guten Verkehrsnetz ist. Den Muni Pass kann ich euch nur ans Herz legen. Nur zur  Golden Gate Bridge sind wir mit dem Auto gefahren und in den Muir Woods National Park, wo wir die Mammutbäume bestaunt haben. Weitere Sehenswürdigkeiten die wir in San Francisco angeschaut haben könnt ihr in meinem Reisebericht lesen.

Auf den Highway 1 zum Big Sur und die 17-Mile Drive

viewpoint 17-mile-drive
Der 17-Mile-Drive ist ein Must-See wenn ihr hier vorbeikommt. Wahrscheinlich der schönste Küstenabschnitt an der kalifornischen Pazifikküste

Nach San Francisco habe ich mich unglaublich auf die Pazifikküste gefreut. Denn die Westküste der USA, die in Kalifornien am pazifischen Ozean liegt, ist eine Naturschönheit, die man sich nicht vorstellen kann. Auch wenn ich mir Videos dazu angeschaut habe. Die Realität kommt nicht so rüber. Es ist so faszinierend, dass man hier auch gerne mal 1 Stunde an einem sogenannten Vista Point steht. Das sind besonders schöne Aussichtspunkte an an der Pazifischen Küste.

Noch ein Viewpoint auf dem 17-Mile-Drive

Der schönste Abschnitt ist definitiv der Big Sur, mit der noch schöneren 17-Mile Drive. Eine 17 Meilen lange Privatstraße, die ihr gegen eine Gebühr von aktuell 10,25 $ abfahren könnte. Und ich kann Euch jetzt schon sagen, dass diese Straße ein Traum ist. Lasst sie Euch definitiv nicht entgehen.

Die letzten Tage unseres Roadtrips durch Kalifornien haben wir an der Pazifikküste verbracht. Dabei haben wir Stationen in Monterey, Ventura und noch weiteren Küstenstädten gemacht. Diese Tage haben wir genutzt, um die Pazifikküste zu bewundern.

Beeindruckend fand ich besondes die 17-Mile Drive. Hier gipfelt die Schönheit der Natur und wer sich diese Straße wegen der geringen Gebühr entgehen lässt, der macht einen gewaltigen Fehler. Aber auch der Rest des Big Sur, wo wir natürlich den Julia Pfeiffer Burns State Park besucht haben, um die legendären McWay Falls am Strand zu besuchen, sind beeindruckend, faszinierend und traumhaft in ihrer Schönheit.

Bitte nehmt Euch auf Euren Roadtrip auf jeden Fall die Zeit die Pazifikküste an diesen Abschnitten anzuschauen. Einfach nur durchfahren macht keinen Sinn. Das ist Stress und ihr könnt Euch so gut wie nichts anschauen. Denn glaubt mir eins: hier kann man Tage, vielleicht sogar Wochen verbringen.

Santa Barbara und Malibu

Bixby Creek Bridge
Bixby Creek Bridge in Big Sur

Am Schluss unseres Roadtrips haben wir uns noch Santa Barbara und danach Malibu angeschaut. Dort wo die Stars und Sternchen aus Los Angeles gerne ein Zweithaus oder Dritthaus haben. Hier sieht man regelmäßig Hunderte von Surfern, die auf den Wellen des pazifischen Ozeans reiten (oder es zumindest versuchen). Vor allem im Sonnenuntergang ein echtes Spektakel.

Malibu haben wir uns natürlich auch angesehen. Wo ihr hin müsst ist der Malibu Pier, besonders am Abend in der Dämmerung

Von Malibu aus sind wir dann direkt wieder nach Los Angeles an den Flughafen gefahren und wieder nach Hause geflogen. Ein nie zu vergessen der Roadtrip ging damit zu Ende. Kalifornien, ich komme wieder.

Wir sehen uns wieder California…

Definitiv werden wir Kalifornien wieder besuchen, um einen zweiten Roadtrip zu machen. Denn esgibt noch viel in Kalifornien anzuschauen. Einige der Canyons stehen definitiv noch auf meiner Wunschliste. Auch Las Vegas werden wir wieder besuchen. Auf einer anderen Strecke werden wir wiederkommen und ich kann Euch jeden Zweifel über einen Urlaub in Kalifornien nehmen.

Kalifornien gehört definitiv zu meinen Top 3 der schönsten Roadtrips und Urlaube, die ich in meinen 45 Jahren gemacht habe. Und das waren bisher recht viele. Auch wenn der ganze Spaß teuer ist, so werdet ihr das nie vergessen.

Und wenn ihr Pech habt wie ich, dann müsst ihr noch ein paar Mal wiederkommen, weil ihr Euch nach den Schönheiten der Pazifikküste und der Nationalparks sehnt. Weil ihr die aufregende Atmosphäre und Vergnügungen in Las Vegas noch mal erfahren wollt. Und weil ihr von Kalifornien einfach nur begeistert seid. Die Lebensfreude und Atmosphäre in Kalifornien ist ein unbeschreibliches Lebensgefühl. Ein Gefühl das ich fast nirgends auf der Welt auch nur annähernd hatte. Kalifornien, ich komme wieder.

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