Santa Monica Pier – Pacific Park und das Ende der Route 66 auf dem Wahrzeichen von Los Angeles

Ein Must-See in Los Angeles ist die der Santa Monica Pier. Am Wahrzeichen der kalifornischen Stadt treffen sich tagsüber – und vor allem in den Abendstunden – Tausende von Einheimischen und vor allem Touristen, um die traumhafte Atmosphäre auf dem Pier zu genießen.

Santa Monica Pier mit dem Pacific Park
Der Santa Monica Pier mit dem Pacific Park

Pacific Park – historischer Vergnügungspark auf dem Pier

Der Santa Monica Pier hat einen kleinen Vergnügungspark. Der Pacific Park ist direkt auf dem Pier, was auch den Charme der Sehenswürdigkeit mit ausmacht. Das alte Karussell stammt aus den 1920er Jahren und ist schon von weit her zu sehen. Einige Fahrgeschäfte sind gerade für Kinder ein Vergnügen.

Wer Lust hat, kann auch das Aquarium auf dem Pier ansehen und außergewöhnliche Trödelläden besuchen. Einige Geschäfte, Bars und Restaurants sorgen für Stimmung unter den Besuchern. Schlendert man so über den Pier, dann kommt fast jeder in eine gute Stimmung. Tolles Wetter, schöner Strand, das Meer und viele gutgelaunte Menschen. Einfach super.

Es lohnt sich hier vorbei zu kommen. Zeitlich sind das nur 2-3 Stunden, vielleicht sogar weniger. Der Santa Monica Pier sollte bei allen Los Angeles Besuchern auf dem Zettel sein. Natürlich ist er deutlich größer als ein normaler Pier in jeder Küstenstadt in Kalifornien, aber ihr seid im Prinzip in einer halben Stunde durchgelaufen, wenn ihr langsam vor Euch her schlendert. Das habe ich und meine Frau auch getan.

Laufe über den kompletten Santa Monica Pier und durch den Pacific Park

In meinem Video kannst Du dir den kompletten Pier mit Vergnügungspark ansehen. Und wenn Du eine VR Brille hast, sogar in 3D. Viel Spass.

Nette Restaurants und Shops

santa Monica Beach
Blick vom Pier auf den Strand

Es gibt ein paar nette kleine Geschäfte und natürlich Restaurants, wo man Zeit verbringen kann. Essen auf dem Santa Monica Pier würde ich Euch trotzdem nicht empfehlen. Es ist einfach sehr teuer. Esst lieber woanders. Kommt hierher um die schöne Atmosphäre zu genießen und das Meer und den Strand, die den Pier umgeben.

Parken direkt vor dem Pier

Schild End of Route 66
Das Ende der Route 66 ist auf dem Santa Monica Pier – ein beliebtes Selfie Motiv

Der Strandabschnitt hier ist enorm breit, sodass es einen Riesenparkplatz direkt neben dem Pier auf dem Strand gibt. Falls dieser nicht besetzt istwürde ich Euch den empfehlen. Ansonsten gibt es ausreichend Public Parking. So nennen die Kalifornier ihre Parkhäuser. Wenn ihr Euch Gedanken über das Parken in Kalifornien macht, dann macht Euch bloß keinen Stress. Es gibt immer Parkplätze und in den Hotspots gibt es immer einige Public Parking’s. Also Parkhäuser in die reinfahren können.

Ihr werdet hier auch wirklich nicht abgezockt. Das ist immer die größte Sorge der Deutschen 🙂 Die Preise sind absolut in Ordnung und ich zahle in Stuttgart im Parkhaus oft deutlich mehr. Gerade die Public Parking Parkhäuser sind wirklich günstig.

Dazu gibt es direkt eines vor Santa Monica Pier. Das kann ich Euch empfehlen. Wir standen auch da drin und ihr müsst dann nur noch 200 m vor zum Pier laufen.

Was fand ich besonders cool auf dem Santa Monica Pier

Auch wenn es ein Vergnügungspark für Kinder ist, so fand ich den kleinen Freizeitpark besonders gut. Als Erwachsener kann man hier natürlich die kleine Achterbahn fahren und das Riesenrad. Riesenrad ist natürlich relativ, aber 40 m hoch ist es schon. Damit hat man eine nette Aussicht über den Pier und den Strandabschnitt. Gerade in der Abenddämmerung eine tolle Sache.

Wer Kinder dabei hat, kann Diese in verschiedene kleine Fahrgeschäfte setzen. Schließlich wollen die Kleinen ja auch ihren Spaß haben und ihr wollt nicht ständig das Genörgel hören, oder? Besonders schön ist es auch bis ans Ende des Piers zu laufen und dort am Geländer das Treiben am und im Meer zu beobachten. Zahlreiche Kormorane und andere Tiere sind hier zu sehen.

Im Gegensatz zu Deutschland gibt es hier tatsächlich noch viele frei lebende Tiere, die größer als 10 cm sind. Ein wenig Ironie muss ja auch mal sein 🙂 Tatsächlich denkt der Deutsche an sich immer er wäre besonders umweltfreundlich und so gut zu den Tieren. Wenn man dann in den Wald geht gibt es höchstens ein paar Rehe und Wildschweine, die regelmäßig von Jägern abgeknallt werden, um sie zu verscherbeln an irgendwelche Gaststätten. Sobald einmal ein Wolf irgendwo auftaucht wird sofort über das abschießen heiß diskutiert.

Das gibt es in Kalifornien nicht. Hier sind die Menschen tatsächlich tierfreundlich. Habe ich als Deutscher nicht glauben können, ist aber so. So passiert es einem auch regelmäßig das Seelöwen und Seehunde mal ihren Bauch aus dem Meer strecken. Mit ganz viel Glück sieht man auch mal einen Delphin in der Nähe des Strandes. Eigentlich halten sie sich etwas entfernt auf.

In eines der Restaurants gehen und einen Kaffee trinken

Eine super Idee ist es übrigens auch sich auf dem Pier in ein Café zu setzen mit guter Aussicht. Hier kann man perfekt People Watching betreiben, da so viele Menschen hier unterwegs sind. Darunter natürlich auch ein paar Interessante. Außerdem kann man den zahlreichen Instagrammern und anderen sozialen Medien Selfie-Machern zu schauen, wie sie sich verrenken und irgendwelche Sprünge vollführen, um ein Foto für ihren Kanal zu machen, der ohnehin kaum Follower hat 🙂 Auch ganz witzig.

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