Death Valley Nationalpark – Badwater Basin, Zabriskie Point und Dante’s View

Der Death Valley Nationalpark ist auf jeden Fall eine Reise wert. Denn das so genannte „Tal des Todes“ punktet mit einer eindrucksvollen Landschaft und mit einer Vielzahl an Sehenswürdigkeiten in freier Natur. Außerdem weist das Tal trotz seiner Trockenheit eine äußerst vielfältige Flora und Fauna auf – über 400 Tier- und mehr als 1.000 Pflanzenarten sind hier Zuhause.

Eine Zufahrt in das Death Valley
Eine der Einfahrten in das Death Valley

Aus diesem Grund entschied ich mich dafür, dieser Region einen Besuch abzustatten. Death Valley liegt in der Mojave-Wüste und stellt den trockensten Nationalpark in den USA dar. Die Gegend ist vor allem als Hitzepol bekannt. So kann die Temperatur in der Region während den Sommermonaten sogar auf über 55°C ansteigen. Wenn Du also eine Reise in das Tal planst, solltest Du diese – wenn möglich – nicht zwischen Juni und September antreten. Ich habe das natürlich trotzdem getan, da mein Roadtrip durch Kalifornien im September war.

Als wir durch das Badwater Basin in Death Valley, ein Must-See hier, gelaufen sind habe ich meine Frau zum erstem Mal Schwitzen gesehen. Für ca. 25 bis 30 Minuten raus auf die Salzfläche und zurück brauchst du 0,5 – 1 Liter Wasser, sonst wird’s eng. Wir hatten zu zweit 1 Liter dabei, das war dann weg und wir hatten Durst.

Mein Video vom Death Valley

Der wunderbare Abstecher zum Artist’s Drive

Ein Ausflug zu dieser Route darf beim Besuch des Death Valley auf keinen Fall fehlen. Hierbei handelt es sich um einen kleinen Umweg, der Ihnen einen eindrucksvollen Ausblick auf die umliegenden Gesteinsformationen gewährt. Du solltest unbedingt bis zum höchsten Punkt von Artist’s Drive fahren – von dort aus hast Du nämlich eine malerische Aussicht über das gesamte Tal.

Badwater Basin – der tiefste Punkt der USA

Badwater Basin
Jetzt geht es über das Badwater Basin

Dieser Bereich ist 85,5 Meter unter dem Meeresspiegel gelegen. Sehr eindrucksvoll sind die sechseckigen Strukturen, aus denen sich der Badwater Basin zusammensetzt. Diese haben einen Durchmesser von mehr als zwei Metern und formen ein interessantes Muster. Die Entstehung dieser Struktur ist auf die Austrocknung und die damit verbundene Ausdehnung der Salzkristalle zurückzuführen. Natürlich habe ich dir auch von hier ein kurzes Video mitgebracht.

Auch befindet sich in Badwater Basin eine Wetterstation – auf ebendieser werden während den Sommermonaten regelmäßig Temperaturen von mehr als 50 °C gemessen. Die Entstehung von Badwater Basin ist auf die Austrocknung eines Sees vor 3.000 Jahren zurückzuführen. In diesem Gebiet kannst Du Dich in eine der interessantesten Zonen des Death Valley begeben. Die unendliche Weite mit dem Ausblick auf die weit entfernten Gebirge ist sehr beeindruckend. Mir selbst war es möglich, hier einige spannende Aufnahmen zu machen.

Wir laufen über das Badwater Basin
Auf unserem Weg über die riesige Salzfläche

Der malerische Aussichtspunkt Dante’s View

Aud dem Dante's View
Der Aussichtspunkt Dante’s View liegt auf 1669 Meter Höhe und bietet malerische Ausblicke

Dieser Aussichtspunkt ist oberhalb des Death Valley und auf 1669 Metern Höhe gelegen. Dante’s View ist Bestandteil der Black Mountains, wobei Ihnen dieser einen Ausblick auf den zentralen Teil des Tals gewährt. Besonders gut gefallen hat mir aber der Ausblick auf den Telescope Peak. Dieser liegt auf einer Höhe von 3366 Metern und thront eindrucksvoll über dem gesamten Tal. Auch ist es vom Dante’s View möglich, einen Blick auf den ausgetrockneten Salzsee zu erhaschen.

Zabriskie Point – Erosionslandschaften aus nächster Nähe beobachten

Zabriskie Point Death Valley
Der Zabriskie Point erstaunt mit außergewöhnlichen Ausblicken

Einen hohen Bekanntheitsgrad hat der Zabriskie Point vor allem aufgrund seiner abwechslungsreichen Landschaften erlangt. Hier konnte ich wirklich einen einzigartigen Blick auf die Umgebung genießen. In diesem Kontext muss ich erwähnen, dass die Gesteinsformationen, die Du von hier aus zu sehen bekommst, Sedimente des vor fünf Millionen Jahren ausgetrockneten Furnace Creek Lake darstellen. In meinem Video kannst Du dir einen Eindruck vom der einzigartigen Landschaft am Zabriskie Point machen.

Wenn Du also einen guten Einblick in eine historisch interessante und seitdem fast unberührte Landschaft erhalten willst, bist Du beim Zabriskie Point genau richtig. Von hier aus hast Du außerdem die Möglichkeit, einige tolle Fotos zu schießen. In der Furnace Creek Village findest Du außerdem eine Tankstelle und ein Café vor. Somit hast Du auch dann, wenn Du auf Durchreise bist, die Möglichkeit, Dich zu stärken. Tanken solltest Du aber besser vor der Einfahrt in das Death Valley. Es ist hier im Tal natürlich sehr teuer und wenn Du es verpasst, dann wird man leicht nervös.

Einen der schönsten Trails findest Du im Golden Canyon

Wenn Du Dich mitten in das „Tal des Todes“ begeben willst, solltest Du einen Abstecher zum Golden Canyon wagen. Mich selbst hat diese Gegend voll und ganz beeindruckt. Den Ausgangspunkt findest Du bei der Badwater Road, welche zwei Meilen südlich des Highway 190 gelegen ist. Im Golden Canyon erhalten Sie auf einer beschrifteten Tour Informationen zur Entstehung des Death Valley.

Furnace Creek – das Tourismuszentrum in Death Valley

Furnace Creek lässt sich auch als Eingang in das „Tal des Todes“ bezeichnen. Hier befindet sich unter anderem auch das Besucherzentrum. In diesem hast Du die Möglichkeit, Dich über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Death Valley informieren zu lassen. Wenn Du Dir also über Deine Route noch nicht allzu sicher bist, solltest Du dort unbedingt vorbeischauen. Auch finden Besucher hier stellen, an denen sie ihren Campingwagen abstellen oder ein Zelt aufbauen können.

Falls Du Dich stärken willst, ist Dir ein Abstecher Inn at Death Valley ans Herz zu legen. Dort wird Dir eine breit gefächerte Auswahl an regionalen Speisen serviert. Ich selbst habe das Service in dieser Gaststätte sehr genossen, wobei ich mich dort nach einem langen Tag mit zahlreichen Besichtigungen gut entspannen konnte.

Tipp: Übrigens ist es auf jeden Fall zu empfehlen mit den Rangern im Besucherzentrum einen Small-Talk zu machen. Hier bekommt man oft gute Informationen und es macht Spass. Denn die Leute hier sind sehr offen, freundlich und immer für ein lockeres Gesprüch zu haben. Außerdem hat gefühlt jeder einen Ahnen aus Deutschland oder war einmal in Deutchland stationiert. Ob das stimmt? Keine Ahnung, aber es ist immer lustig.

Alabama Hills ist einen Zwischenstopp wert

Um mir ein wenig Ruhe zu gönnen und auch das kulturelle Angebot zu genießen, entschloss ich mich dazu, einen Zwischenstopp in Alabama Hills einzulegen. Von dort aus unternahm ich dann einen Ausflug in den Balboa Park, wobei ich dem dortigen Zoo einen Besuch abstattete. Dort habe ich viele Tiere aus nächster Nähe und in ihren nachgebauten, natürlichen Habitaten beobachtet. Vor allem Familien mit Kindern kann ich einen Besuch des Tiergartens empfehlen.

Diese Sehenswürdigkeiten sind Dir auch zu empfehlen

Ich kann Dir auch den Point Sand Dunes empfehlen. Du kannst gerade im Sonnenuntergang hier wunderschöne Aufnahmen machen und die Natur geniessen.

Neben den erwähnten Gegenden kannst Du unter anderem auch vom Besuch des Aguereberry Point profitieren. Gleichermaßen ist Dir ein Abstecher zum Ubehebe Crater ans Herz zu legen. Dieser ist an die 230 Meter, wobei er Schätzungen zufolge in etwa 7.000 Jahre alt ist. Dieser gewährt Dir ebenfalls eindrucksvolle Einblicke in eine einzigartige Landschaftsformation im Tal des Todes.

Ein Unikat, welches Du in unseren Breiten nicht zu Gesicht bekommst, stellt Devil’s Cornfield dar. Der Name leitet sich aus den Gewächsen her – diese sind so hart und ungenießbar, dass lediglich der Teufel selbst dazu in der Lage wäre, sie zu verspeisen.

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